Meine Geschichte

emma sommerfeld privat

Kurz gesagt

Die großen Bereiche in meiner Biografie bilden Kreativität und Schreiben auf der einen Seite und der Sozial- und Gesundheitsbereich auf der anderen. Das mag auf den ersten Blick unvereinbar aussehen, ist es aber nicht. Mit Alten- und Krankenpflege habe ich mein Studium der Germanistik und Geschichte finanziert, bei einer Gesundheitsorganisation als PR-Referentin gearbeitet, im Sozialbereich Kinder mit Lernbehinderungen und arbeitslose Jugendliche unterrichtet. Und ich habe sehr viel geschrieben, unter anderem Arztromane.

Diese Erfahrungswelten bilden ein harmonisches Ganzes: Im Umgang mit alten oder kranken Menschen, in der Arbeit mit Kindern und jungen Erwachsenen in besonderen Bildungssituationen habe ich gelernt zuzuhören, auf Menschen einzugehen und ihre individuellen Bedürfnisse zu entdecken. Das kommt mir als Lektorin und Schreibcoach zugute, hier liegen meine Stärke und meine Besonderheit. Hinter der Arbeit mit Texten steckt nämlich eigentlich die Zusammenarbeit mit dem Menschen.

Warum bin ich nicht nur Autorin, sondern auch Lektorin und Schreibcoach geworden?

Weil ich gern schreibe. Weil ich mich mit Sprache in all ihren Feinheiten und mit der Bedeutung von Worten auskenne. Weil ich irgendwann gemerkt habe, dass es mich gleichermaßen erfüllt, selbst zu schreiben, wie andere Schreibende dabei zu unterstützen, ihren eigenen Ausdruck zu finden.

Das Ganze ausführlich:

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Ich biete den Klassiker: Mit vier Jahren konnte ich lesen und schreiben, hatte in der Schule (meistens) den besten Aufsatz und in der Oberstufe Deutsch als Leistungskurs. Als ich Kunst nicht als zweites Fach wählen konnte, kam ich zum ersten Mal ins Schleudern, denn abgesehen von diesen beiden Bereichen waren meine Interessen überschaubar. So hatte ich nach dem Abitur auch noch nicht wirklich einen Plan, um Kunst oder Journalismus zu studieren, fehlte mir der Mut.

Prompt landete ich in Kiel und auf der Fachhochschule für Verwaltung. Dass das ein Fehlgriff war, merkte ich sofort. Aber ich hielt durch und machte das Examen. Was ich damals nicht ahnen konnte: Das ungeliebte Studium würde mir in meiner Selbstständigkeit noch gute Dienste leisten – Rechtsfragen sind ständige Begleiter einer freiberuflichen Existenz. Und es machte mich mutig: wenn ich geschafft habe, was mir so überhaupt nicht liegt, dann kann ich noch ganz andere Dinge schaffen!

Studium in Heidelberg

Ich wollte immer noch studieren – was „Richtiges“ – und arbeitete erst mal in einer Hamburger Sozialstation. Und stellte überrascht fest, dass ich gut mit Menschen und ihren ganz persönlichen Bedürfnissen umgehen kann. Und dass sich Wochenend- und Abenddienste gut mit einem Studium vereinbaren lassen.

Schlagloch Heidelberger StudentInnenZeitung

Ich belegte also einen Kurs in häuslicher Krankenpflege und immatrikulierte mich für Germanistik und Geschichte.

Mit 24 Jahren zog ich dafür in die klassischste aller Universitätsstädte, nach Heidelberg, mitten in die Altstadt, so dass ich, wenn ich mich ein bisschen aus dem Fenster reckte, das Schloss sehen konnte. Ich lernte Latein und ein bisschen Altgriechisch, entdeckte mit Marco Polo, Kolumbus und vielen weit weniger bekannten reiselustigen Frauen mittelalterliche Welten und arbeitete nebenher im Pflegebereich und später auch noch als wissenschaftliche Hilfskraft. Aber ich war auch an der Heidelberger Student(inn)enzeitung beteiligt (die Schreibweise war damals tatsächlich so, siehe Bild), schrieb die ersten Pressetexte und Zeitschriftenartikel für diverse Magazine und bereiste Europa, die USA und Australien. Ich machte das Magisterexamen, fing eine Doktorarbeit an – und gründete eine Familie. Und damit kam ich zum hauptberuflichen Schreiben.

Der Anfang als Autorin

Ich schrieb ein paar kleine Geschichten, schickte sie an diverse Verlage – und wurde quasi über Nacht Autorin von Zeitschriften- und Heftromanen. Ein Glückstreffer für eine junge Mutter mit kleinen Kindern! Dafür legte ich sogar die Doktorarbeit auf Eis (da liegt sie übrigens heute noch – aber wer braucht schon eine promovierte Mediävistin?). Unter diversen Verlagspseudonymen schrieb ich hunderte von Geschichten, die meisten für den Bastei-Verlag, wo ich mehrere Jahre federführend war beim „Bergdoktor“ (und auch noch einige andere Reihen nebenher mitschrieb), erledigte Lektoratsaufträge, und als ich gefragt wurde, ob ich wohl Bücher aus dem Englischen übersetzen könnte, sagte ich sofort zu.

Romane in vorgegebener Länge innerhalb kurzer Zeit schreiben zu müssen ist ein Crashkurs durchs Schreibhandwerk. Ich sog Ideen und Themen im Vorbeigehen auf und konnte anhand von wenigen notierten Sätzen erkennen, ob sich daraus eine Geschichte entwickeln ließ. Beim Exposé zeigte sich dann, ob die Idee über Konflikt, Wendepunkt und Höhepunkt hinweg taugen würde. Ich habe hunderte von Exposés geschrieben – und heute noch entwickle ich zuerst das Exposé, ehe ich anfange zu schreiben. Egal ob Krimi, Liebesroman, Phantastik oder Abenteuer – jedes Genre braucht bestimmte Elemente, damit es funktioniert, und die habe ich alle ausprobiert und innerhalb des jeweiligen Genres gut gemachte, stimmige Romane abgeliefert.

Damit das nicht zu einseitig wurde, engagierte ich mich immer wieder in verschiedenen Projekten. So war ich PR-Referentin bei einer europaweit agierenden Gesundheitsorganisation, unterrichtete arbeitslose Jugendliche und Kinder mit Lernschwierigkeiten in Deutsch, Geschichte und Politik und lernte an der Uni Mainz, wie man Drehbücher schreibt. Und als die Crowdworking-Plattformen für Schreibende aufkamen, hab ich mich auch da umgesehen und Businesstexte aller Art verfasst, für Projekte recherchiert und Übersetzungen gefertigt oder lektoriert. Und sehr viel Erfahrung gesammelt mit dem Schreiben für die unterschiedlichsten Anforderungen – von Katalogen für Bekleidung bis zur Darstellung von Businesskonzepten.

Kunst und Kreativität

Kreativität hört für mich nicht beim Storytelling auf. Wenn ich mich nicht mit Texten beschäftige, dann arbeite ich gern mit Materialien, die ich nicht nur sehen, sondern auch anfassen kann. Seit meiner Kindheit male und stricke ich und habe – das ist die Historikerin in mir – erforscht, was zur Herstellung von Textilien nötig ist, vom Kardieren, Spinnen und Zwirnen von Garnen bis zur Anfertigung historischer Strickmode – das hat mich als Nebenberuf lange begleitet und zu Projekten mit Film und Theater und zu Vorträgen geführt. Kreative Prozesse beschränken sich nicht auf die eine oder andere Fertigkeit, nicht auf Schreiben oder Malen allein – sie beflügeln sich gegenseitig. Deswegen gebe ich nicht nur Schreibworkshops, sondern auch Kreativkurse.

Über meine Arbeit heute

Emma Sommerfeld Abenteuer

Ich reise gern und habe viele Menschen getroffen. Zu jedem Menschen gehört eine Geschichte, die es wert ist erzählt zu werden. Das ist die Triebkraft in meinen Büchern, im Podcast, als Schreibcoach und als Lektorin.

Ich arbeite mit Menschen, nicht mit Texten.

Wenn ich Autoren oder Autorinnen begegne, die sich kreativ weiterentwickeln wollen und bereit sind, mit mir zusammen den Weg zu ihrem bestmöglichen Ausdruck zu gehen und mir ihr Herzensprojekt anvertrauen, damit wir gemeinsam tief einsteigen können in den kreativen Entwicklungsprozess – dann ist das der perfekte Moment in meiner Arbeit. Schreibcoaching, Lektorat, der Umgang mit Sprache und Manuskripten, das Wecken der eigenen Kreativität, das ist eben nicht nur mein Beruf, sondern ein Teil meines Lebens.

Du hast Fragen? Dann hast du verschiedene Möglichkeiten, mich zu kontaktieren. Entweder, du buchst einen kostenlosen Telefontermin mit mir hier:

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Oder du schreibst mir direkt, an emma.b.sommerfeld@gmail.com oder über dieses Kontaktformular:

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