Mode

Mode haftet der Ruf der Oberflächlichkeit und der Flüchtigkeit an, was fast so schlimm ist wie Bedeutungslosigkeit. Aber das hat sie nicht verdient, damit wird ihr Unrecht getan. Mode ist immer ein Spiegel ihrer Zeit, der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Lage, der technischen Möglichkeiten. Deswegen finde ich es faszinierend, mich mit der Herstellung, den Materialien, der Geschichte von Mode – vor allem von Strickmode – zu beschäftigen. Darüber habe ich schon Vorträge gehalten, und ich hoffe, aus alledem, was ich darüber in vielen Jahren an Wissen zusammengetragen habe, auch bald ein Buch schreiben zu können.

Flapper hat, 20er Jahre Kopfschmuck
Für eine Weile hatte ich die Vorstellung, Kostümgeschichte zu studieren. Dazu kam es nie, aber es ergab sich trotzdem die Möglichkeit, für Film, Fernsehen und Bühne zu arbeiten. Diese Kappe im Flapper Stil kam am Ende nicht zum Einsatz und blieb daher bei mir.
40er Jahre Strickjacke
Ich habe eine kleine Schwäche für aufwändig gearbeitete Strickjacken. Diese Jacke im Stil der 40er Jahre wurde von einem Film inspiriert und war mein Vorschaubild für Vorträge über die Strickmode zwischen den beiden Weltkriegen.
20er Jahre Strickweste
Die Zwanziger Jahre fand ich immer schon faszinierend, eine Umbruchzeit in vieler Hinsicht. Spannende Entwicklungen in der Mode gehörten dazu. Diese Weste im Stil der 1920er habe ich für einen Film gestrickt, sie wurde dann aber nicht verwendet und blieb bei mir.



Ich hatte das Glück, mit einigen hervorragenden Fotografen zusammenarbeiten zu dürfen. Hier wurde eine von der viktorianischen Zeit inspirierte Stola wunderschön in Szene gesetzt von Andrea Hübner.
Das Foto von diesem viktorianische Ensemble, bei dem nur das Fichu aus Spitze von mir ist, stammt aus dem amerikanischen Studio Vorpal.

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